§ 1 Name und Sitz

Yachtclub Lahr e.V. (gegründet als Wassersportliche Vereinigung Oberrhein-Schwarzwald am 3.4.1970. Abkürzung: WVOS e.V.)
Abkürzung: YCLR e.V., Sitz: Lahr/Schwarzwald

§ 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

2.1 Der Verein bezweckt die körperliche Ertüchtigung seiner Miglieder durch Pflege und Förderung des Wassersports mit Sportbooten auf breiter Grundlage.
2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Sie haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
2.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.5 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder seines bisherigen Zwecks muss das Vereinsvermögen einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden (vgl. § 21 der Satzung).
2.6 Der YCLR e. V. ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Alle politischen und religiösen Bestrebungen sind innerhalb des Vereins ausgeschlossen.

§ 3 Vereinsämter

3.1 Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
3.2 Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann ein Geschäftsführer (haupt-oder nebenamtlich) und unbedingt notwendiges Hilfspersonal für Büro und Sportanlagen bestellt werden. Für diese Kräfte dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen entrichtet werden.

§ 4 Verbandszugehörigkeit

4.1 Der Verein ist Mitglied im Badischen Sportbund.
4.2 Die sich aus verschiedenen Boots- und Sportarten ergebenden Unterabteilungen können entweder geschlossen oder einzeln Mitglieder der deutschen Fachverbände in Deutschland werden.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

5.1 Dem Verein gehören an:
a) aktive Mitglieder
b) Ehrenmitglieder
c) fördernde Mitglieder
d) Jugendmitglieder
5.2 Aktive und Jugendmitglieder treiben regelmäßig Sport oder sind aktiv in der Vereinsführung tätig. Die Aktivitäten der Jugendmitglieder regelt die Jugendordnung Yachtclub Lahr e.V.
Fördernde Mitglieder unterstützen die Aufgaben des Vereins, ohne sich regelmäßig am Sport zu beteiligen.
Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können durch Beschluss des Gesamtvorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

6.1 Mitglied können ausschließlich natürliche Personen werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich beim Gesamtvorstand einzureichen. Minderjährige Personen müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters nachweisen.

6.2 Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung des Yacht Club Lahr e. V. verbindlich an.
Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekanntzugeben.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1 Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Aktive und Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung volles Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.

7.2 Die Mitglieder sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen. Hierzu gehört auch die Ableistung der vom Gesamtvorstand beschlossenen Regel-Arbeitsstunden oder ersatzweise Zahlung des entsprechenden Entgelts sowie die Ableistung der von einer Mitgliederversammlung beschlossenen außerordentlichen Arbeitsstunden und die fristgerechte Begleichung der Zahlungsverpflichtungen. Schäden, die dem Verein durch Fahrlässigkeit oder pflichtwidriges Verhalten entstehen, sind dem Verein zu ersetzen.

§ 8 Beiträge

8.1 Die Beitragszahlung erfolgt jährlich nach Rechnungsstellung (1. Quartal) des laufenden Jahres und ist binnen eines Monats zu entrichten.
Beitragszahlungen sollen grundsätzlich bargeldlos auf das Bankkonto des Vereins überwiesen werden.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags und der Aufnahmegebühr wird von der Mitgliederversammlung für das laufende Geschäftsjahr festgesetzt.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung kann die Erhebung einer Umlage beschließen.

8.2 Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachgekommen sind, werden gemahnt.
Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie auf Beschluss des Gesamtvorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Mitgliedern, die unverschuldet in Not geraten sind, können die Zahlungsverpflichtungen gestundet oder für die Dauer der Notlage teilweise oder ganz erlassen werden.

8.3 Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebühr. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.

§ 9 Erlöschen der Mitgliedschaft

9.1 Die Mitgliedschaft endet durch
a) Tod
b) freiwilligen Austritt
c) Ausschluss
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte an den Verein. Alle Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber sind zu erfüllen.
9.2 Der freiwillige Austritt kann nur auf Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis 30. September eingereicht sein.
9.3 Mitglieder können auf Beschluss des Gesamtvorstandes unter den Voraussetzungen des § 8 Abs. 2 aus dem Verein ausgeschlossen werden.
9.4 Durch Beschluss des Gesamtvorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Ausschließungsgründe sind grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane.
Vor Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht des Einspruchs an die Mitgliederversammlung zu.
Binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses kann Einspruch eingelegt werden.
Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu.

§ 10 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) der geschäftsführende Vorstand
c) der Gesamtvorstand
d) die Mitgliederversammlung
e) die Jugendversammlung

§ 11 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden als dessen Stellvertreter.
Der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis Neuwahlen stattgefunden haben. Der Vorstand kann ein anderes Mitglied des Gesamtvorstandes zur Abwicklung bestimmter Aufgaben bevollmächtigen.

§ 12 Geschäftsführung des Vereins

12.1 Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem
a) 1. Vorsitzenden
b) und dem 2. Vorsitzenden als dessen Stellvertreter
c) Schriftführer
d) Kassenwart
Ihnen obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Der geschäftsführende Vorstand ist in erster Linie dafür verantwortlich, dass der gesamte Vereinsbetrieb die sporttechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen erfüllt.
Er trifft die erforderlichen Entscheidungen, soweit sie nicht durch die Satzung dem Gesamtvorstand oder der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Ihm obliegt weiterhin die Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlungen.
12.2 Der geschäftsführende Vorstand hat der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und die Jahresabrechnung vorzutragen.
12.3 Bei allen Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstandes und den Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll niederzuschreiben und vom Protokollführer und dem Vorstand zu unterschreiben. Das Protokoll muss die jeweils gefassten Beschlüsse wörtlich enthalten und ist bei der nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulegen.
12.4 Rechtshandlungen und Urkunden, welche den Verein vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als 5% der gesamten Jahresbeiträge verpflichten, sind von mindestens zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes zu genehmigen. Übersteigen die vermögensrechtlichen Leistungen 20% der gesamten Jahresbeiträge, so sind sie von der Mehrheit des Gesamtvorstandes zu genehmigen.
Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes bleibt bei seinem Rücktritt bis zur Wahl eines neuen Mitgliedes im Amt.

§ 13 Der Gesamtvorstand

Der Verein wird durch einen Gesamtvorstand von mindestens sieben Mitgliedern verwaltet.
Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus dem
a) 1. Vorsitzenden
b) und dem 2. Vorsitzenden als dessen Stellvertreter
c) Schriftführer
d) Kassenwart
e) Jugendwart
sowie mindestens zwei Beisitzern.
Bei vorzeitig ausscheidenden Mitgliedern des Gesamtvorstandes unter die Mindestanzahl von 7 Mitglieder, muss der Vorstand eine Ergänzung von sich aus vornehmen, die der Genehmigung der nächsten Mitgliederversammlung bedarf.
Die Positionen a) bis e) sind in Einzelwahlen zu besetzen.
Die Arbeitsgebiete der Beisitzer werden durch den Vorstand festgelegt. Weitere Beisitzer können nach Bedarf von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnungen einberufen werden müssen.
Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamt-Vorstandsmitglieder, davon ein Vorstandsmitglied, anwesend sind. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Vorstandssitzungen des Gesamtvorstandes sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 1/3 des Gesamtvorstandes die Einberufung unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom 1. oder 2. Vorsitzenden verlangt. Sie ist binnen 6 Wochen abzuhalten. Sitzungen des Gesamtvorstandes sind spätestens 14 Tage vor einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuhalten.
Dem Gesamtvorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern sowie die Festlegung der Regel-Arbeitsstunden.
Die Vereinigung von zwei Vorstandsämtern in einer Person ist nicht zulässig.

§ 14 Geschäftsjahr und Kassenprüfung

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember.
Am Schluss jedes Geschäftsjahres hat der geschäftsführende Vorstand eine genaue Inventur vorzunehmen und eine Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Dieselbe ist durch zwei Rechnungsprüfer, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden und nicht dem Vorstand angehören dürfen, zu prüfen und danach der Mitgliederversammlung vorzulegen.
Die Rechnungsprüfer haben die Kassenführung einschließlich Jugendkasse zu prüfen, den Stand festzustellen und dem Gesamtvorstand auf der letzten Vorstandssitzung vor der Mitgliederversammlung sowie der Mitgliederversammlung zu berichten

§ 15 Ordentliche Mitgliederversammlung

15.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Halbjahr statt.
Sie wird durch Veröffentlichung in den örtlichen Tageszeitungen oder durch schriftliche Benachrichtigung einberufen. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung erfolgen und die vom Vorstand festzusetzende Tagesordnung enthalten.
15.2 Die Mitgliederversammlung wickelt sich nach der Geschäftsordnung ab, die der Satzung als Anhang beigefügt ist.
15.3 Die Jugendversammlung wird nach Maßgabe der Jugendordnung durchgeführt.

§ 16 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

16.1 Die Mitgliederversammlung beschließt über
a) die Genehmigung der Jahresabrechnung
b) die Entlastung des Gesamtvorstandes
b) die Neuwahl des Vorstandes und des Gesamtvorstandes mit Ausnahme des Jugendwarts.
d) Satzungsänderungen
e) die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Jahresbeiträge
f) Festsetzung der außerordentlichen Arbeitsstunden
g) Investitionen, deren Ausführung und Finanzierung bei Übersteigungder Jahresbeitragseinnahmen.
h) Anträge des Gesamtvorstandes und der Mitglieder
i) Auflösung des Vereins
16.2 Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit entscheidet im Fall einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des Versammlungsleiters.
Bei Beschlussfassung über die Änderung der Satzung ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

§ 17 Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens 5 Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.

§ 18 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/4 aller stimmberechtigten Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie ist binnen 8 Wochen abzuhalten.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 19 Ausschüsse

Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse für spezielle Aufgaben einzusetzen.

§ 20 Haftpflicht

Für die aus dem Vereinsbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste auf den Sport- Wasser- und Uferplätzen und in den Räumen des Vereins haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.
Sportunfälle und Haftpflichtversicherung der Mitglieder sind durch den korporativen Eintritt der Mitglieder in den Landes-Sportbund nach den gültigen Bestimmungen geregelt.

§ 21 Auflösung des Vereins

21.1 Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des § 16 beschlossen werden.
21.2 Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart bzw. deren Stellvertreter zu Liquidatoren ernannt.
Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich.
Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des BGB über die Liquidation (§§ 47 ff.)
21.3 Das Vermögen des Vereins darf nach Abzug aller Verbindlichkeiten nur einer steuerlich als ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig anerkannten Rechtsperson zugewendet werden mit der Auflage, es zu dem satzungsmäßigen oder einem gleichartigen steuerbegünstigten Zweck zu verwenden.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
(letzte Satzungsänderung 1993)

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